Was 2017 in keiner Digitalstrategie fehlen darf

Diese Marketing-Trends dürfen in keiner Strategie fehlen ...

Marketing Trends

Auch 2017 wird sich im digitalen Marketing aufgrund des schnellen Wandels im Technologiesektor und neuer Tools vieles wandeln. Diese fünf Trends sollten Sie im Auge behalten.

Video, wohin das Auge sieht

In den sozialen Netzwerken gewinnen vor allem visuelle Inhalte die Aufmerksamkeit der User. Kein anderes Format verknüpft Information und Unterhaltung dabei so gekonnt wie das Video. Allein auf Facebook werden täglich acht Milliarden Videos angeschaut. Mit Facebook Live, Instagram Stories, Snapchat Stories und 360-Grad-Videos gewinnt das Video-Format weiter an Bedeutung. Da sich die Art und Weise, wie Videos konsumiert werden gewandelt hat, sollten diese vor allem für die sozialen Netzwerke optimiert werden. Auch aus technischer Sicht gibt es noch immer Luft nach oben: Die Auflösung wird stetig höher, die Ladezeiten kürzer. Durch die steigende Anzahl an Videos, werden auch Video Ads zunehmend wichtiger.

 Social Wall: Social Media Content clever nutzen

Social Walls führen Special Interest Content anhand von Hashtags und/oder Profilen übersichtlich in einem Stream zusammen.  Dieser lässt sich sowohl auf Websites, als auch auf TV-Screens, Event-Leinwänden, Out-of-Home oder In-Store Displays darstellen. Ob als Monitoring Tool im Newsroom, als Newsticker auf der Unternehmenswebsite oder als interaktives Element auf Events – die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Insbesondere aber im Bereich des Social Commerce liegt bislang noch viel ungenutztes Potenzial.

Social Walls wie die preisgekrönte Applikation „streamchartz“ binden eine große Bandbreite an sozialen Netzwerken ein, filtern Spam-Beiträge heraus und bieten die Möglichkeit Werbebanner von Sponsoren oder Werbekunden einzuspielen und direkt an den eigenen Online Shop anzubinden.

Intelligente Chatbots

Künstliche Intelligenz ist schon lange keine Zukunftsmusik mehr und hat nun Einzug ins Marketing gefunden: Mit intelligenten Chatbots lässt sich die Kundenkommunikation weiter automatisieren. Ziel: Self Service. Viele Anfragen lassen sich durch Chatbots unkompliziert und unmittelbar bearbeiten. Der automatisierte 24/7-Kundenservice punktet mit ständiger Erreichbarkeit und Zeitersparnis, auf Unternehmens- wie auch auf Kundenseite.

Mobile ist ein Muss

Google verzeichnet immer mehr mobile Suchanfragen – Tendenz weiterhin steigend. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, führte Google im vergangenen Jahr einen zusätzlichen Mobilindex ein, dessen Suchergebnisse basierend auf den Mobilversionen der Websites ranken und der die veränderten Nutzungsgewohnheiten abbilden soll. Spätestens jetzt sollten Marketer die Implementierung eines Responsive Designs als unumgänglich betrachten. Ebenso hat sich Google nun endgültig für die Bevorzugung AMP-unterstützter Websites, die wesentlich kürzere Ladezeiten aufweisen, entschieden.

Auch in inhaltlicher Sicht, empfehlen sich Anpassungen an die neuen Nutzungsgewohnheiten. So werden wohl insbesondere am Smartphone konsumierbare Inhalte wie kurze Texte, Bilder, Infografiken und Videos bei den Usern punkten. In diesem Zusammenhang rückt außerdem die Optimierung für Sprach-Suchanfragen in den Fokus. Mit Apple (Siri), Amazon (Alexa), Facebook (M) und Google (Google Home) haben die vier großen Digitalunternehmen in die Entwicklung von Sprachsteuerungs-Tools investiert. Kurze direkte Antworten auf User-Fragen, sogenannte Featured Snippets, gewinnen somit aus SEO-Sicht an Bedeutung.

Kein Content Marketing ohne Paid Content

Da die organische Reichweite in den sozialen Netzwerken gesunken ist, sollten sich Marketer darauf einstellen vermehrt Paid Content zu platzieren. Um hier trotz Konkurrenzdruck Conversions zu erzielen, ist es zum Einen unumgänglich in die Produktion von qualitativem Content zu investieren und zum Anderen die Möglichkeiten des Targetings voll auszuschöpfen.